Energieausweis

Gebäudeenergieausweis kurz gefasst:

  • Alle Wohnhäuser brauchen seit in Kraft treten der EnEV 2009 zum dem 1. Oktober 2009 einen Energieausweis, wenn sie verkauft oder vermietet bzw. verpachtet werden.
  • Dem Miet- und Kaufinteressenten muss der Energieausweis unmittelbar vorgelegt werden können.
  • Der Energieausweis informiert über den energetischen Zustand einer Wohnung und hilft die Heiz- und Warmwasserkosten abzuschätzen.
  • Mit dem Energieausweis lassen sich verschiedene Häuser in Bezug auf ihre energetische Qualität vergleichen.
  • Zum Energieausweis gehören auch Modernisierungsempfehlungen. Es lohnt sich für Mieter danach zu fragen, ob sie auch umgesetzt werden.

Mit der EnEV 2014 hat sich für den Energieausweis einiges geändert.

  • So muss der Energieausweis dem Interessenten nicht nur gezeigt sondern auch ausgehändigt werden
  • in Inseraten jeglicher Art muss der Energiekennwert veröffentlicht werden, egal ob von Privat oder Firmen
  • ebenso muss die Hauptenergie angegeben werden
  • Modernisierungsvorschläge müssen eingefügt werden
  • jeder Energieausweis erhält eine Registiriernummer

Grundsätzlich haben Eigentümer die Wahl zwischen dem objektiven Bedarfsausweis oder einem eher subjektivem Verbrauchsausweis, es gibt jedoch wie überall immer eine Ausnahme, das nachfolgende Bild weist diese aus:



Mit dem Energieausweis erhalten Sie dann Vergleichsmöglichkeiten für den Endenergiebedarf, d.h. den Kennwert für den Heizenergieverbrauch. Damit können Sie dann auch erkennen ob Sanierungsmaßnahmen aus energetischen Gründen evtl. anzuraten oder sogar dringend notwendig sind.

Vergleichswerte Endenergiebedarf
Der Energieausweis hat eine Gültigkeit von 10 Jahren. Werden energetische Sanierungsmaßnahmen durchgeführt ist es dennoch anzuraten einen neuen Energieausweis erstellen zu lassen. Für die Kosten für den Energieausweis erhalten keinerlei Fördergelder.
 
Einen Musterausweis haben wir hier hinterlegt. (Quelle: Zukunft-Haus)

Sie sollten jedoch im Vorfeld überlegen, ob Ihr Gebäude in Teilen sanierungsbedürftig ist oder Sie auf Grund der Energiekosten ohnehin sanieren wollen. Dann beachten Sie bitte, dass das BAFA (Bundesamt für Ausfuhr und Wirtschaft) diese Maßnahmen evtl. fördert. Alternativ können Sie von der KfW - Bank derzeit sehr zinsgünstige Kredite oder auch reine Zuschüsse erhalten. Um in den Genuss der Fördermittel zu gelangen müssen alle Anforderungen erfüllt sein.

Der erste Schritt ist dann nicht der Energieausweis sondern die Vor-Ort-Energieberatung, diese darf nur von zugelassenen Sachverständigen durchgeführt werden. Die Kosten für die Energieberatung werden ebenfalls mit bis zu 50% vom BAFA gefördert.

 

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