Tipps zum Sparen

Sie gehören nicht unbedingt zu den "Grünen" die den Umweltschutz aktiv unterstützen? Müssen Sie auch nicht! Aber die Energiekosten senken, dass wollen wir doch alle. Also hier ein paar Tipps wie Sie sparen und sogar etwas zum Umweltschutz beitragen, denn.......

Energiekosten senken = C02-Austoß reduzieren = Umweltschutz!

Lampen

Tauschen Sie eine herkömmliche 40 W Glühbirne gegen eine 11 W Energiesparbirne aus. Sie werden sagen, ja aber die ist doch so teuer. Richtig, aber nur im ersten Moment. Mit dieser Energiesparbirne sparen Sie jährlich ca. 8 €. Nun überprüfen Sie einmal die Anzahl der Glühbirnen in Ihrer Wohnung oder Ihrem Haus und tauschen diese gegen Energiesparbirnen aus. Wie hoch wäre Ihre jährliche Gesamtersparnis?

Stand-by

Schalten Sie alle Geräte die Sie nicht benutzen aus? Ganz aus? Oder verbleiben diese im Standby? Ca. 11% Ihrer Stromrechnung zahlen Sie nur dafür, dass Sie die Geräte im Stand-by-Betrieb belassen. Wissen Sie wie viel Strom die Geräte verbrauchen, obwohl Sie nicht genutzt werden.

  • Videorecorder: 10 W (Altgeräte), 3 W (Neugeräte)
  • Röhren-TV: 15 bis 20 W
  • LCD-TV 1 – 3 W
  • Radiowecker: 5 W
  • Halogenlampe mit Steckernetzteil: 5W
  • HiFi-Anlage: 10 W

Befolgen Sie doch einmal folgende Punkte:
Geräte, die nach dem Ausschalten noch Strom verbrauchen (TV, Computer, Drucker, Bildschirm, Waschmaschine, Geschirrspüler etc.) durch Steckerleiste mit Schalter vom Netz trennen. Alle Ladegeräte immer vom Netz trennen (Handy, Rasierer, elektrische Zahnbürste, Akkuladegerät, etc.) Bevor Sie in den Urlaub fahren alle Elektrogeräte ausstecken. Nutzen Sie Batteriewecker mit Akkus statt Radiowecker. Achten Sie beim Kauf neuer Geräte auf einen niedrigen Stromverbrauch im Stand-By-Betrieb.

Duschen

Der Durchschnitt steht 8,5 Minuten unter der Dusche. Das entspricht in etwa einem Wasserverbrauch von 85 Litern. Testen Sie einmal, ob Sie nicht auch mit einer kürzeren Duschzeit auskommen. Versuchen Sie mit 5 Minuten auszukommen. Das spart 35 Liter Wasser. Duschen Sie täglich? Dann würden Sie ca. 12,5 m³ Wasser jährlich sparen, das entspricht ca. 60,00 €. Wie viel Familienmitglieder leben in Ihrem Haushalt?

Heizung

Durch den Einbau einer neuen, witterungsgeführten Heizanlage lässt sich eine Energieeinsparung von 15 bis 25 Prozent erzielen. Wie viel zahlen Sie an Heizkosten?
So erreicht z.B. der Brennwertkessel heute rein rechnerisch einen Nutzungsgrad von bis zu 111 %! Was bei alten Systemen ungenutzt durch den Schornstein entweicht, wird hier in Wärme verwandelt. Damit ist die Brennwerttechnik eine der energieeffizientesten Technik, die derzeit auf dem Markt ist. Intelligente Regelungstechnik bewirkt, dass der Brennwertkessel automatisch nur mit dem Maß an Energie versorgt wird, die er für den Betrieb der Anlage benötigt. Die Raumtemperatur wird permanent gemessen und mit der am Thermostat eingestellten Temperatur abgeglichen. Fällt die Temperatur zu niedrig aus, wird die Energiezufuhr sofort erhöht; ist die Temperatur zu hoch, wird sie gesenkt.
Wussten Sie schon? Bis Ende 2008 mussten alte Heizkessel, die vor 1978 eingebaut wurden, ausgetauscht werden. Ausnahmen: Bei Wohngebäuden mit nicht mehr als zwei Wohnungen, von denen der Eigentümer eine selbst bewohnt, ist diese Anforderung erst zwei Jahre nach einem Eigentümerwechsel zu erfüllen.

Elektronische Thermostatventile verwenden!

Diese Thermostatventile können nicht nur programmiert werden, um die Raumtemperatur zu festgelegten Zeitpunkten hoch oder wieder herunter zu regeln, sie verfügen zu dem über einen Sensor, der auf Stoßlüftungen reagiert und die Wärmezufuhr stoppt. Nutzen Sie die Möglichkeit der Nachtabsenkung und heizen Sie nicht wenn Sie den ganzen nicht zu Hause sind!

Heizung und Dämmung

Bei einer Modernisierung wird oft zunächst die Heizungsanlage ausgetauscht. Dabei sollten Sie beachten: Eine neue Heizung kann deutlich kleiner ausgelegt werden, wenn zuerst das Haus ausreichend gedämmt wird!

Fenster

Alte Fenster mit nur einer Scheibe sollten auf jeden Fall ausgetauscht werden, dort entweicht die Wärme fast ungehindert. Aber auch die seit Jahren übliche Isolierverglasung sollte für einen verbesserten Wärmeschutz überprüft werden.
Hier ein Vergleich:

  • Zweischeibenisolierverglasung: 50 % geringerer Wärmeverlust als Einfachverglasung
  • Dreischeibenwärmeschutzverglasung: 85 % geringerer Wärmeverlust als Einfachverglasung!

Achtung: Alte Fensterrahmen eignen sich nur in Ausnahmefällen für Isolierverglasungen. Meistens muss beides ausgetauscht werden. Heute sind Kunststoff- und Holzrahmen verbreitet. Metall wird eher für Spezialprodukte wie Brandschutzfenster eingesetzt. Fenster- und Türrahmen aus Kunststoff-Mehrkammerprofil sind die günstigste Alternative beim energiebewussten Bau. Hochwertige, teurere Holzrahmen sind oft mit Polyurethan-Schaum und Wetterschutzblech versehen.

Außenwände und Dach

Bis zu 80% des Energieverbrauchs eines Wohngebäudes wird für die Raumwärme benötigt. Besonders bei älteren Gebäuden fließt die Raumwärme durch unzureichend gedämmte Wände, Dächer, Böden und Fenster zu schnell nach außen ab.
Ein hoher Energieverbrauch ist jedoch nicht nur schädlich für die Umwelt, sondern belastet auch das Haushaltsbudget erheblich, besonders weil wir davon ausgehen können, dass die bereits hohen Preise für Energie weiter steigen werden. Eine wärmetechnische Modernisierung von Teilen oder der gesamten Gebäudehülle ist daher sinnvoll. Dadurch können die Heizkosten um bis zu 75 % gesenkt werden. Eine solche optimale Einsparung ist allerdings nur durch eine lückenlos gedämmte Gebäudehülle möglich. Das größte Einsparpotenzial bietet dabei der Ersatz alter Fenster und die Dämmung von Außenwänden und Dächern. Gibt es unbeheizte Keller- oder Dachräume sollten auch die Bauteile ausreichend gedämmt werden.
Da fehlerhaft ausgeführte Dämmmaßnahmen zu schwerwiegenden Bauschäden führen können, sollten die Arbeiten besonders sorgfältig geplant, vorbereitet und ausgeführt werden. Dabei ist vor allem bei der Dämmung von Dächern auf die Luftdichtigkeit zu achten. Wenn feuchte Innenraumluft durch Ritzen oder Fugen in die Dämmebene gelangen kann, ist es möglich, dass sie dort abkühlt und auskondensierte Feuchtigkeit Schäden verursacht. Eine lückenlose luftdichte Schicht in Form einer sogenannten Dampfsperre oder Dampfbremse verhindert dies. Die Auswahl geeigneter Materialien und Konstruktionen sollten Sie unbedingt gemeinsam mit qualifizierten Fachleuten wie Architekten oder Energieberatern treffen.
Ist alles richtig und gut gedämmt, bleibt die Wärme in den beheizten Räumen. Durch die erheblich höheren Temperaturen an den Innenseiten der gedämmten Bauteile stellt sich während der kalten Jahreszeit eine ausgeglichene Wärmeverteilung und damit ein angenehmes Raumklima ein. Obendrein wir der Geldbeutel durch eine deutlich niedrigere Heizkostenrechnung entlastet.

Regenerative Energien sind CO2 neutral

Im Unterschied zu fossilen Energieträgern, die nach einer bestimmten Zeit erschöpft sind, stehen regenerative Energien, auch erneuerbare Energien genannt, nach menschlichen Maßstäben unendlich lange zur Verfügung. Zu den regenerativen Energieträgern zählen die Sonnenenergie, Gezeitenkraft, Erdwärme (Geothermie), Wasserkraft, Windkraft und nachwachsende Rohstoffe/Biomasse. Regenerative Energien haben im Unterschied zu fossilen Energieträgern keine bzw. nur sehr geringe Auswirkungen auf den Treibhauseffekt. Sie werden deshalb als Co2-neutral eingestuft.
D. h. aber nicht, dass sich regenerative Energien vollkommen umweltneutral verhalten, weil z.B. für den Transport der erzeugten Energie u.U. Energie benötigt wird.
Nutzen Sie die Möglichkeit der solaren Wassererwärmung oder Photovoltaik. Verwenden Sie z.B. Erdwärme für Ihre Heizung oder z.B. Pellets. Es gibt viele Möglichkeiten regenerative Energien einzusetzen. Informieren Sie sich!

Förderung

Sie wollen unsere Umwelt schützen? Durch den Einbau einer witterungsgeführten Heizanlage, vielleicht mit einer intelligenten Regelungstechnik und elektronischen Thermostatventilen? Oder Sie wollen Ihr Gebäude sanieren und z.B. neue Fenster einbauen, die Wände dämmen und auch das Dach? Sie wollen regenerative Energien einsetzen? Egal worin Sie investieren, Sie stehen nicht allein da. Wir beraten Sie und diverse Stellen unterstützen Sie mit Fördermitteln. Es gibt die Möglichkeit von zinsgünstigen Darlehen oder auch von nicht rückzahlbaren Zuschüssen!

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