Energieeinsparungsgesetz - EnEG 2009

Seit dem 2. April 2009 ist das novellierte EnEG 2009 in Kraft. Das EnEG 2009 zielt darauf ab - wie auch die Bezeichnung "Energieeinsparungsgesetz" besagt - in Gebäuden nur so viel Energie zu verbrauchen, wie jeweils notwendig ist um das Gebäude zweckdienlich zu nutzen - beispielsweise behagliche Raumtemperaturen zum Wohnen.
Zu diesem Zweck ermächtigte bereits das erste EnEG 1977 die Bundesregierung Verordnungen zu erlassen - wie z.B. Energieeinsparverordnung (EnEV). Die neue EnEV 2009 bezieht sich im § 27 Ordnungswidrigkeiten - direkt auf die Bußgeldvorschriften des neues EnEG 2009.
Das EnEG 2009 hat insbesondere den Wärmeschutz der Gebäudehülle sowie die effiziente Anlagentechnik und deren Betrieb im Visier. Das EnEG betrifft auch die Verteilung der Heizkosten und die Energieeinsparung im Bestand sowie die Überwachung und Bußgelder.
den gesamten Gesetzestext finden Sie unter: www.enev-online.org/enev_2009_praxishilfen/eneg_2009_energieeinsparungsgesetz.htm

 

Hier nennen wir nur den §5a, der auf die Forderung nach dem  Energieausweis eingeht:

§ 5a Energieausweise

Die Bundesregierung wird ermächtigt, zur Umsetzung oder Durchführung von Rechtsakten der Europäischen Gemeinschaften durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates Inhalte und Verwendung von Energieausweisen auf Bedarfs- und Verbrauchsgrundlage vorzugeben und dabei zu bestimmen, welche Angaben und Kennwerte über die Energieeffizienz eines Gebäudes, eines Gebäudeteils oder in § 2 Abs. 1 genannter Anlagen oder Einrichtungen darzustellen sind. Die Vorgaben können sich insbesondere beziehen auf

  1. die Arten der betroffenen Gebäude, Gebäudeteile und Anlagen oder Einrichtungen,
  2. die Zeitpunkte und Anlässe für die Ausstellung und Aktualisierung von Energieausweisen,
  3. die Ermittlung, Dokumentation und Aktualisierung von Angaben und Kennwerten,
  4. die Angabe von Referenzwerten, wie gültige Rechtsnormen und Vergleichskennwerte,
  5. begleitende Empfehlungen für kostengünstige Verbesserungen der Energieeffizienz,
  6. die Verpflichtung, Energieausweise Behörden und bestimmten Dritten zugänglich zu machen,
  7. den Aushang von Energieausweisen für Gebäude, in denen Dienstleistungen für die Allgemeinheit erbracht werden,
  8. die Berechtigung zur Ausstellung von Energieausweisen einschließlich der Anforderungen an die Qualifikation der Aussteller sowie
  9. die Ausgestaltung der Energieausweise.

Die Energieausweise dienen lediglich der Information.

(Quelle: EnEV-online)

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