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Dipl. Ing. Barbara Ludwigs
Architektin, Energieberaterin
Auf der Höhe 14
53797 Lohmar
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Lexikon von U bis Z

A-D E-H I-L M-P Q-T U-Z
  • U-Wert (früher k-Wert)
    Wärmedurchgangskoeffizient, Größe für die Transmission durch ein Bauteil. Er beziffert die Wärmemenge (in KWh), die bei einem Grad Temperaturunterschied durch einen Quadratmeter des Bauteils entweicht. Folglich sollte ein U-Wert möglichst gering sein. Er wird bestimmt durch die Dicke des Bauteils und den Lambda-Wert (Dämmwert) des Baustoffes.
  • Verbrauchsausweis
    Für bestehende Gebäude können Energieausweise auch auf der Grundlage des gemessenen Energieverbrauchs erstellt werden. Dazu muss der witterungsbereinigte Energieverbrauch in den Mustern der Anhänge 6, 7 oder 9 der EnEV 2009 angegeben werden.
  • Vor-Ort-Energieberatung
    Richtlinie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie zur Förderung der Beratung zur sparsamen und rationellen Energieverwendung in Wohngebäuden vor Ort. Die Vor-Ort-Beratung umfasst die Aufnahme des Ist-Zustandes des Gebäudes einschl. aller bautechnischen und –physikalischen sowie heizungstechnischen Gegebenheiten. Danach wird ein umfassender schriftlicher Beratungsbericht erstellt. Die mögl. Maßnahmen zur Energie- und Heizkostenersparnis werden mündlich erörtert.
  • Wärmeübertragende Umfassungsfläche A
    Die wärmeübertragende Umfassungsfläche, auch Hüllfläche genannt, bildet die Grenze zwischen dem beheizten Innenraum und der Außenluft, nicht beheizten Räumen und dem Erdreich. Sie besteht üblicherweise aus Außenwänden einschließlich Fenster und Türen, Kellerdecke, oberste Geschossdecke oder Dach. Diese Gebäudeteile sollten möglichst gut gedämmt sein, weil über sie die Wärme aus dem Rauminneren nach Außen dringt.
  • Wärmebrücken
    Als Wärmebrücken werden örtlich begrenzte Stellen bezeichnet, die im Vergleich zu den angrenzenden Bauteilbereichen eine höhere Wärmestromdichte aufweisen. Daraus ergeben sich zusätzliche Wärmeverluste sowie eine reduzierte Oberflächentemperatur des Bauteils in dem betreffenden Bereich. Wird die Oberflächentemperatur durch eine vorhandene Wärmebrücke abgesenkt, kann es an dieser Stelle bei Unterschreitung der Taupunkttemperatur der Raumluft, zu Kondensatbildung auf der Bauteiloberfläche mit den bekannten Folgeerscheinungen, wie z. B. Schimmelpilzbefall kommen. Typische Wärmebrücken sind z. B. Balkonplatten, Attiken, Betonstütze im Bereich eines Luftgeschosses, Fensteranschlüsse an Laibungen.
  • Wärmeverlust
    Der Wärmeverlust ist die Menge an Heizenergie, die ungenutzt durch die Gebäudehülle entweicht. Z.B. durch hohe Abgaswerte durch den Schornstein oder schlechte Wärmedämmung durch die Wände und Fenster.
  • Werbegemeinschaft - Wir Neunkirchener
    Weiteres über die Werbegemeinschaft Wir Neunkirchener erfahren sie hier.
  • Wohnfläche
    Die Wohnfläche bezeichnet die Summe der anrechenbaren Grundflächen der Räume, die ausschließlich zu einer Wohnung gehören. Zur Wohnfläche gehört nicht die Grundfläche von sog. Zubehörräumen wie Keller oder Dachräume, von Räumen, die den Anforderungen des Bauordnungsrechts nicht genügen, sowie von Geschäfts- und Wirtschaftsräumen. Hierbei spielt es keine Rolle, ob die Räume auf Grund der Nutzung beheizt werden oder nicht. Die Wohnfläche entspricht nicht der Gebäudenutzfläche, die für die Berechnungen entsprechend der EnEv relevant ist.
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